Steinmarder

Der Steinmarder wird zwischen 40 und 50 cm lang und ist somit etwas kleiner als sein Verwandter der Baummarder. Neben der Größe kann auch sein Gewicht zwischen 1,1 und 2,3 kg variieren. Die Fellfärbung der Steinmarder ist ebenfalls unterschiedlich und reicht von dunkelbraun bis zum hellen Graubraun. Charakteristisch für den Steinmarder ist seine helle Kehlzeichnung, die bis zu seiner Brust reicht. Der Steinmarder hat auffällig kurze Gliedmaßen. Schon im Sommer beginnt die Paarungszeit des Marders, allerdings werden die Marderweibchen erst im Frühjahr trächtig. Bereits nach einer Tragezeit von ungefähr vier Wochen wirft das Weibchen zwei bis sieben Jungtiere. Weitere zwei Monate später haben die Jungtiere bereits alle Jagdtechniken erlernt und sind entwöhnt. Im Schnitt erreichen Marder eine Lebensdauer von drei Jahren. Manchmal erreichen freilaufende Tiere auch ein Alter von etwa zehn Jahren, gefangen lebende Tiere werden sogar bis zu 18 Jahre alt. Lichte Laubwälder und felsige Gebirge bilden den natürlichen Lebensraum der Steinmarder. Da er aber ein anpassungsfähiger Kulturfolger ist, findet man ihn immer häufiger auch in unseren Städten. Hier nisten sie sich in Dachstühlen und Scheunen oder in Hohlräumen von Fahrzeugen ein, wo sie Kabel und Schläuche zerstören. Der Steinmarder ist nachtaktiv und Allesfresser. Er bevorzugt Lebendbeute, kann sich jedoch gut dem jeweiligen Nahrungsangebot anpassen. In Zeiten, in denen keine Paarung stattfindet, ist der Steinmarder ein Einzelgänger.

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